Hinzugefügt: 06.03.2010 19:16:09 Geschrieben von: Jugendgruppe
Bevor es mit den Wochenberichten losgeht, hier noch einige genauere Infos:
Bei unserem neuen Großprojekt handelt es sich um eine transportable Modulanlage im Maßstab H0, bei der wir uns aufgrund des bereits vorhandenen Rollmaterials für das Märklin Wechselstromsystem entschieden haben. Die Steuerung und Überwachung des fließenden Verkehrs der Züge und Autos soll vom Computer übernommen werden. Rangier- und Verladebereiche sollen jedoch auf digitalen Handbetrieb umschaltbar sein um für genügend "Spielspaß" zu sorgen.
Zeitlich und gestalterisch wird sich die Anlage vom Ende der Epoche II bis zu den Anfängen der Epoche IV eher neutral bewegen, um verschiedenes und abwechslungsreiches Rollmaterieal einsetzten zu können
Der erste Bauabschnitt besteht aus fünf Modulen - darunter zwei Module mit Wendeschleifen zum umkehren bzw. Gleiswendel zum Abstellen von mehreren Zügen (auch "Pool" genannt). Auf den anderen drei Modulen findet unser erster Bahnhof, auf einer Fläche von 3.00 auf 1.00 Meter, platz. Dieser mündet in eine zweigleisige Hauptsrecke die beliebig fortgesetzt werden kann. Hier werden unter anderem weitere Streckenmodule, Haltepunkte und irgendwann vielleicht einmal ein zweiter Bahnhof folgen.
Wie unten auf dem vorläufigen Gleisplan zu sehen, erhält der Bahnhof vier Durchgansgleise, ein Kopfgleis und einige Stumpfgleise. Für das vordere Gleis ist eine kleine Güterverladestelle mit Rampe angedacht.
Im hinteren Bereich der Anlage ist neben dem Empfangsgebäude außerdem ein kleiner Busbahnhof geplant der mit einem modifizierten Faller Car System ausgestattet werden soll.

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Diese und in den letzten Wochen haben wir unsere alte N-Anlage, die stückweise noch aus Segmenten aus Zeiten der Gründung der Jugendgruppe bestand, komplett abgerissen und größtenteils entsorgt um mehr Platz für neue Module und vor allem unser Großprojekt zu schaffen. Dann ging es an den Anfertigung der neuen Modulkästen. Gerade sind wir dabei die drei 1x1 Meter Module für den Bahnhof zusammenzubauen. Die Seitenwände erhielten bereits Aussparung für extra angefertigte Metallplättchen zwischen den Modulübergängen und als Verbindung zwischen Modulkasten und Standfuß. |
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Jedes dieser Plättchen erhält je nach Bedarf verschiedene Löcher in die später Metallbolzen und -Schrauben eingesteckt werden können, um gleichbleibende und sichere Übergänge zu gewährleisten. Die Plättchen werden einfach in die dafür vorgesehne Aussparung gesteckt und mit dem Holz verschraubt. An den beiden Enden des Bahnhofs befinden sich Übergänge auf 1x0.5 Meter große Module nach der FREMO-Norm. Innerhalb der drei Bahnhofsmodule verwenden wir jedoch unsere eigenen Verbindungen. |
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In den nächsten Wochen haben wir vor, die Modulkästen fertigzustellen und einige Tests im Modellbaubereich sowie mit der Ansteuerung der Weichen durchzuführen, die aufgrund der Betriebssicherheit mit Servomotoren erfolgen soll. Außerdem werden nach und nach auch die Züge für den neuen Betrieb vorbereitet und die Loks gewartet und modifiziert. Viele Waggons werden für die Innenbeleuchtung, welche sie später einmal erhalten sollen vorbereitet. Wir hoffen hiervon im nächsten Bericht einige Bilder zeigen zu können. Wie fast jedes Jahr nach unserer großen Ausstellung, haben sich auch dieses Mal wieder einige neue Mitglieder unserer Jugendgruppe angeschlossen. Wir hoffen und freuen uns auf gute Zusammenarbeit. |
Fotos: C.Woitschach / Text: F.Steindl



