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Die mittlerweile 17. Eisenbahntage waren auch in diesem Jahr gut besucht, auch wenn in Zeiten der Wirtschaftskrise die Erwartungen nicht ganz erfüllt werden konnten. Das 175-jährige Jubiläum der Eisenbahn in Deutschland - 1835 fuhr der erste Zug von Nürnberg nach Fürth - lieferte das Motto. Züge aus allen Epochen belebten die verschiedenen Modellanlagen und waren in etlichen Schauvitrinen zu bestaunen, vom legendären "Adler" in Spur I bis zur jüngsten ICE-Generation.

In der Güterhalle als einem Schwerpunkt der Ausstellung war die im Aufbau befindliche Spur I-Modulanlage zu bewundern. Ihr gegenüber bot die Modellbahn-Fundgrube wieder Rollmaterial, Zubehör, Modellbahnliteratur und Modellautos zu günstigen Schnäppchenpreisen. Mittendrin standen am ersten Tag der Ausstellung, dem 6. Januar, plötzlich drei Sternsinger, die die Veranstaltung mit ihrem Gesang bereicherten. Ein interessantes Angebot war auch das improvisierte Eisenbahn-Kino bei der "Güterstelle" mit nostalgischen Eisenbahnfilmen, eine Idee, die beim weiteren Innenausbau der Güterhalle in jedem Fall berücksichtigt wird. Der Keller wartete diesmal mit Gastanlagen des Modelleisenbahnclubs Leonberg und der N-Bahn-Freunde Karlsruhe auf, die die beiden Längsseiten vollständig einnahmen. Dazu kam als besonderer Leckerbissen die ca. 7,5m² große H0-Modul-Jahrmarktanlage, an der Reinhold Geib schon seit 20 Jahren baut. Auch die Traditions-Märklin-Anlage von Werner Schmidt und die Straßenbahn-Anlage fanden rege Beachtung.

Unsere diesjährigen Gastvereine:

MEC LeonbergN-Bahnfreunde Karlsruhe


Der zweite Schwerpunkt der Ausstellung war in den Obergeschossen des Hauptgebäudes zu finden. Besonderer Blickfang im Foyer des 1. Obergeschosses war die mächtige "24 083" im Maßstab 1:11 in einer eigens für sie gebauten Vitrine, ein Eigenbau-Modell von Karl-Heinz Zemla als Dauerleihgabe. Auf der Vereinsanlage konnten sich endlich auch moderne Fahrzeuge "austoben", die sonst meist nur in Vitrinen zuhause sind. Nebenbei war hier der aktuelle Baufortschritt "Brötzingen" zu begutachten. Im Landschafts-Workshop waren Gerald Manz und Wilfried Schröder unermüdlich damit beschäftigt, den vielen interessierten Besuchern Einblicke in die Geheimnisse des Dioramenbaus und die eigene Herstellung von Bäumen zu vermitteln.

Auf der Spur 0-Anlage im 2. Obergeschoss konnten sich die Besucher davon überzeugen, dass auf "Opas alter Blecheisenbahn" auch modernere Fahrzeuge unterwegs sein können. Die große, stationäre Anlage beeindruckte auch diesmal wieder viele Besucher, die sich hier besonders lange aufhielten. Nebenan machte die Jugendgruppe mit eigenen Anlagen und neuen Anlagensegmenten auf ihre Arbeit im Verein aufmerksam.

In der Bahnhofshalle im Erdgeschoss war dann Gelegenheit, sich zwischen all den Eindrücken vom "Speisewagenteam" ausgiebig mit Speis und Trank versorgen zu lassen - Glühwein bei der winterlichen Witterung inklusive. Der Gepäckraum wurde wieder kurzzeitig zu einem LGB-Paradies für die Kleinen umfunktioniert, die mächtig ihren Spaß daran hatten.

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